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3D Drucken in der Medizintechnik

9. September, 9:30 bis 10. September 2021, 16:30 Uhr, Durchführungsort: Swiss m4m Center, Bettlach

Ziel und Aufbau

Die additive Fertigung ist eine Technologie, welche aufgrund ihrer einzigartigen Flexibilität, erhöhten Komplexität und den erweiterten Designmöglichkeiten stetig an Bedeutung gewinnt. So ermöglicht die Additive Fertigung von Metallen in der Medizintechnik-Branche die Verwirklichung hochkomplexer Geometrien und das Drucken massgeschneiderter Implantate und Instrumente. Ziel des Kurses ist der Erwerb von Grundlagenkenntnissen im Bereich Additive Fertigung in der Medizintechnik, integriert in die industrielle Fertigungskette des Technologietransferzentrums «Swiss m4m Center» in Bettlach. Zusätzlich wird ein Verständnis für normative Aspekte und Qualitätsanforderungen in Verbindung mit 3D Drucken gewonnen.

  

Kursinhalt

  • Grundlagen additiver Fertigungsverfahren von Metallen
  • Herstellung und Eigenschaften metallischer Werkstoffe für die Medizintechnik
  • Möglichkeiten und Grenzen der Konstruktion und Topologieoptimierung
  • Veranschaulichung der gesamten Supply Chain (vom CAD zum fertigen Produkt)
  • Qualität und Eigenschaften additiv gefertigter Bauteile
  • Herausforderungen der Nachbearbeitung
  • Ökonomische Aspekte – Make or Buy

 

Zielpublikum

KonstrukteurInnen, Designer, TechnikerInnen, IngenieurInnen, R&D LeiterInnen, FertigungsleiterInnen oder Qualitätssicherung-Beauftragte.

 

Referenten

Nicolas Bouduban ist Ingenieur mit Master in Biomedizintechnik der Universität Bern und Berner Fachhochschule für Technik und Informatik. Nach über 15 Jahre als R&D Projektleiter, Marketing- und Verkaufsleiter in der Medizintechnik-Industrie ist er seit Juni 2019 CEO des Swiss m4m Centers, mit der Mission ein Technologietransferzentrum im Bereich Additive Fertigung aufzubauen. Darüber hinaus engagiert er sich als Dozent an der Berner Fachhochschule im Bereich Mikro- und Medizintechnik.

 

Dr. Christian Leinenbach ist promovierter Materialwis-senschaftler und Leiter der Gruppe «Alloy Design for Ad­vanced Processing Technologies» an der Empa. Er arbei-tet seit 2011 auf dem Gebiet der additiven Fertigung von Metallen und beschäftigt sich in seinen Forschungsarbeiten hauptsächlich mit der Entwicklung und Optimierung von neuen Legierungen und Kompositwerkstoffen für die addi­tive Fertigung.

 

Maximale Teilnehmerzahl: 10 Personen

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Bei Abmeldung nach dem 26.08.2021 werden 50% der Teilnahmegebühr in Rechnung gestellt. Nach dem 02.09.2021 oder bei Nichterscheinen wird der Gesamtbetrag fällig. Eine Ersatzperson kann jederzeit benannt werden.

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